LATEX-ALLERGIE
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08.10.2010

 

 

 

 


 


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    Leitlinien für Diagnostik und Therapie
Allergologie
    und
klinische Immunologie

 

Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftlichen
Medizinischen
Fachgesellschaften        
hier

 

 


 

Latexallergie

Latexallergien sind in den meisten Industrieländern weit verbreitet. Da sie aber im Gegensatz beispielsweise zu Pollen- oder Katzenhaarallergien in der Öffentlichkeit wenig bekannt sind, stellen sie in der allergologischen Praxis ein überproportional großes Problem dar.  Oft wird die Diagnose erst spät gestellt.
Wie bei anderen Allergenen auch, gibt es bei der Überempfindlichkeit gegen Latex Allergien vom "Soforttyp" und andere, bei denen sich die Allergie erst mit Verzögerung bemerkbar macht. Bei Patienten mit Allergien vom Soforttyp kann der Kontakt mit latexhaltigen Produkten aus voller Gesundheit heraus  lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen auslösen.


Da Latexprodukte im Gesundheitswesen weit verbreitet sind, erkranken Krankenschwestern, Ärzte und andere Fachkräfte besonders häufig an einer Latexallergie.
 Studien haben gezeigt, daß das Risiko für eine Latexallergie mit der Dauer des direkten Kontakts zum Allergen größer wird. Es zeigt sich auch, daß sich dieses Risiko immer dann deutlich absenken läßt, wenn im Verlauf des Produktionsprozesses Chemikalien, bzw. Technologien zum Einsatz kommen, von denen bekannt ist, dass sie  die Allergenität des verwendeten Latex eher senken.
Daraus ergibt sich der wissenschaftlich noch nicht zweifelsfrei bestätigte Vermutung, daß teure Markenprodukte  weniger Latexallergien auslösen, als billige "Nachbauten" aus den Waschküchen von Produktpiraten.


 


 

Diagnose und Therapien allergischer Erkrankungen



 
 
 
  • Aktueller Pollenflug:  die einzelnen Bundesländer  hier

  • der aktuelle Pollenflug-Kalender hier

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News und andere Informationen zum Thema Allergie und Allergietherapie - Schwerpunkt  sublinguale Immuntherapie mit Hilfe von Tabletten, die Allergene weit verbreiteter Gräser  enthalten:           

 

Seit Jahrzehnten werden Allergien – besonders häufig Gräser- und Baumpollen-Allergien (Pollen-Allergien machen nach Meinung der Experten etwa 80% aller Allergien aus) – mit Hilfe der subkutan anzuwendende spezifischen Immuntherapie (SIT bzw. SCIT) behandelt. Eine gute Wirkung wurde nicht nur bei Pollenallergien beobachtet, sondern auch bei Tierhaarallergie - insbesondere Hundehaar- und Katzenhaarallergien. Im Fall der ebenfalls weit verbreiteten Insektengift-Allergie (u.a. Wespen- und Bienengiftallergien) konnte sich die spezifische Immuntherapie sogar als lebensrettend erweisen.  Bei Risikopatienten werden stationär durchzuführende Schnell-Hyposensibilisierungen empfohlen.
Bei der  Hausstaubmilbenallergie versagen alle sonstigen physikalischen und chemischen  Schutzmaßnahmen. Eine spezifische Immuntherapie ist bei starken allergischen Beschwerden der einzige gangbare Ausweg. Die Erfolge dieser Behandlung wurden in zahllosen wissenschaftlichen Studien eindeutig belegt. Selbst die WHO (Weltgesundheitsbehörde)  beurteilt die spezifische Immuntherapie positiv, da sie als einzige verfügbare Behandlungsmöglichkeit an den immunologischen Ursachen der Allergie ansetzt und so in den weiteren natürlichen Verlauf der Krankheit eingreift.

Doch die subkutan anzuwendende spezifische Immuntherapie hat einige gravierende Nachteile (u.a. großer erforderlicher Zeitaufwand, zu geringe Zahl ärztlicher Allergie-Experten  und schließlich das Risiko bedrohlicher Therapie-Zwischenfälle),  so dass nur ein kleiner Teil der für die Therapie in Frage kommenden  Allergiker (geschätzt 10%) tatsächlich in den Genuß dieser grundsätzlich sinnvollen Therapie kommt. Die Mehrzahl der Allergiker – darunter viele Patienten, die sich einfach nur vor Spritzen fürchten oder den Zeitaufwand scheuen – wurden bisher nur symptomatisch behandelt (beispielsweise mit den oft müde machenden Antihistaminika) und riskierten so, dass sich im späteren Leben im Zuge des sog. „Etagenwechsels“  aus dem eher lästigen Heuschnupfen ein bedrohliches allergisches Asthma entwickelt (angeblich droht dies bis zu 30% der nicht optimal behandelten Allergiker). 
Insbesondere für
diese bisher nicht oder nicht ausreichend therapierten Patienten  wurden die sog. "Grastabletten" entwickelt, die die Allergene der wichtigsten pollenproduzierenden Gräser enthalten.
Da diese Tabletten oral angewendet werden (sublinguale spezifische Immuntherapie= SLIT) kann die Therapie nach Einstellung bei einem  behandelnden Allergologen von den Patienten zu Hause in eigener Regie durchgeführt werden.  Eine sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT) speziell mit „Grastabletten“ – die mittlerweile von mehreren Pharmaunternehmen angeboten bzw. entwickelt werden – hat sich in ersten Studien als wirksam, gut verträglich und sicher erwiesen. Dies gilt für Erwachsene, Heranwachsende und auch Kinder. Besonders Kinder ziehen natürlich diese Tabletten den bisher üblichen  „Allergie-Spritzen“ vor. Experten rechnen damit, dass es schon bald auch für andere weit verbreitete Allergien Allergen-Tabletten oder
-Tropfen geben wird, die die von vielen Allergikern als sehr lästig empfundenen Allergie-Spritzen überflüssig machen werden.

 

Die derzeit vorliegenden Erkenntnisse zur Wirkung der spezifischen Immuntherapie  stammen in erster Linie aus wissenschaftlichen Studien, die von einigen  Pharmafirmen initiiert wurden. Diese Unternehmen haben sich auf die Behandlung von Allergien spezialisiert und konnten so im Lauf von Jahrzenten ein hohes Maß an Fachkompetenz gewinnen. Da bisher keine wissenschaftlichen Studien vorliegen, die die Wirkung unterschiedlicher Produkte miteinander vergleichen, kann die Frage der "optimalen" Therapie derzeit nicht beantwortet werden. Es ist wahrscheinlich, dass alle Medikamente die Allergene in ausreichender und genormter Menge enthalten für eine Behandlung geeignet sind.

Informationen zu bisher publizierten wissenschaftlichen Studien und Expertenmeinungen  finden Sie u.a.  in Form von werbenden Presse-Informationen der Hersteller der Arzneimittel weiter unten im Kasten "Werbung".





  

 



 
 




 

 

 

     Populäre Allergie-Websites 

      im Info-Netzwerk Medizin 2000
 

SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Allergietherapie allgemein
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Allergietherapie News
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Gräser -Impf-Tablette
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Hausstaub(milben)-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Insektengift-Allergie (Bienen- und Wespengift-Allergie )
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Lebensmittel-/Nahrungsmittel-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Latex-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Pollen-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Pollen-Asthma-Therapie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation

spezifische subkutane Immuntherapie (SCIT)

SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT)
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Tierhaarallergie ( Hunde- und Katzenhaar-Allergie)
   

 





STREIT. PUNKT  - die unabhängige Meinungsseite
im Info-Netzwerk MEDIZIN 2000
   hier

 


Ein großer Teil der öffentlich zugänglichen Informationen zu medizinischen Themen basiert auf "schlechter Wissenschaft" und schadet Patienten und Ärzten gleichermaßen.   Auf der Website www.badscience.net finden Sie gut recherchierte Artikel (auf englisch) beispielsweise zu Themen wie Rückenschmerzen, Pflanzen-Heilkunde, Homöopathie und Akupunktur.

 

 

Die Cochrane Library ist eine elektronische Bibliothek, die man über das Internet benutzen kann. Sie enthält Aussagen über die Wirksamkeit medizinischer Behandlungsverfahren. Hier finden Sie unabhängige Informationen z.B. zur Wirksamkeit von Vitamin C bei einer Erkältung im Vergleich mit Echinacea.




hier (deutsch)

hier (englisch)

 

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Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000 
(13.12.2009)
 

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